Warten auf Godot

Schauspiel von Samuel Beckett

 

Eine Landstraße irgendwo im Nirgendwo. Estragon und Wladimir warten auf Godot. Einen Mann, den sie nicht kennen, von dem sie nicht wissen, wann er kommt und ob er überhaupt kommt. Sie wissen nicht, was sie von ihm wollen oder ob er etwas von ihnen will. Sie wissen nur: Godot ist die Rettung. Nur er kann ihr Warten beenden, kann ihr Leben weiter gehen lassen. Sie warten, sprechen, spielen, streiten und versöhnen sich. Am Rand der hoffnungslosen Verzweiflung ist alles möglich. Da kommen zwei andere Männer dazu: der peitschenschwingende Pozzo und sein apathischer Sklave Lucky. Aber auch sie wissen nicht, wer Godot ist und wann er kommt. Estragon und Wladimir wollen gehen, doch das Warten hat sich in ihr ganzes Sein hineingefressen. Sie bleiben und warten weiter. Vielleicht kommt Godot ja morgen.

Samuel Becketts Schauspiel gilt als vieldeutigstes Stück der Theaterliteratur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ein moderner Klassiker. In seiner Rätselhaftigkeit ist es immer noch hoch aktuell. Es stellt Fragen, ohne sie zu beantworten. Was macht uns zum Menschen? Wie gehen wir mit unseren Mitmenschen um? Wie denken wir? Und vor allem: Wer ist Godot?

Regie & Bühne Uwe Bautz
Kostüme Hildegard Altmeyer

Regie & Bühne Uwe Bautz
Kostüme Hildegard Altmeyer