Der bayerische Sturm

Bayerisches Schauspiel von Wolfgang Maria Bauer

nach William Shakespeares Der Sturm

 

Prospero, rechtmäßiger Herzog von Mailand, wurde von seinem machtgierigen Bruder Antonio vertrieben. Er und seine Tochter Miranda gelangten auf eine Insel, die von Geistern bewohnt ist. Prospero hat mit Hilfe seiner geheimen wissenschaftlichen Kenntnisse und Zauberfähigkeiten die Bewohner unterworfen. Eines Tages befindet sich sein Bruder Antonio mit Gefolge auf hoher See. Da entfacht Prospero einen Sturm, der Antonios Schiff auf seiner Insel stranden lässt. Nun hat er seine Gegner in der Hand. Aber auch unter den Schiffbrüchigen kommt es zu einem Mordkomplott, darüber hinaus erblickt der Königssohn von Neapel die schöne Miranda und Prosperos Diener Caliban wagt einen Aufstand gegen seinen Herren. Der Tumult auf der Insel ist also perfekt. Doch der weise Prospero weiß sich zu helfen...

 

Der Sturm (um 1611) gehört in Shakespeares letzte Schaffensperiode und wird als „Romanze" bezeichnet, da es sich weder als Tragödie, noch als Komödie einstufen lässt. Noch einmal entfaltet der Theatertitan hier sein ganzes dichterisches Können und breitet seine immerwährenden Themen von Liebe, Verrat und Leidenschaft aus. Die märchenhafte Welt des Sturm wird zum Abbild unserer Realität, die Insel zur Utopie einer neuen und besseren Ordnung.

 

Die Neuproduktion am Landestheater Niederbayern wird in einer dialektalen Fassung auf die Bühne gebracht, bei der die Inselbewohner in bayerischer Mundart sprechen.

Werkseinführung am 22. Mai 2018 um 18:45 Uhr

Regie & Bühne Wolfgang Maria Bauer

Regie & Bühne Wolfgang Maria Bauer