Arsen und Spitzenhäubchen

Boulevardkomödie von Joseph Kesselring

 

Abby und Martha Brewster leben zusammen mit ihrem Neffen Teddy in einer alten Villa in New York. Während Teddy denkt, er wäre Theodore Roosevelt, gehen die beiden Damen der „Berufung" nach, alte und unglückliche Herren mittels einer Mixtur aus Holunderwein und Arsen ins Jenseits zu befördern. Diese werden dann im Keller beigesetzt, der für Teddy den Panama-Kanal darstellt, den er gerade aushebt.

Leider taucht auch Jonathan, Teddys ungeliebter Bruder, gemeinsam mit Dr. Einstein bei den Brewsters auf. Sie haben eine Leiche im Schlepptau, die irgendwie verschwinden muss. Nach Entdeckung des Panama-Kanals im Keller sehen sie einen idealen Ort dafür -für Abby und Martha ein Ding der Unmöglichkeit, stört doch der Fremdling die Totenruhe ihrer eigenen Herren. Teddys und Jonathans Bruder Mortimer versucht, das Chaos in Ordnung zu bringen, wäre da nicht der Besuch der Polizei, die gerade dann kommt, wenn man sie gar nicht gebrauchen kann.

 

Der in New York geborene Joseph Kesselring (1902-1967), Sohn deutschstämmiger Eltern, arbeitete als Schauspieler, Regisseur und Autor. Mit seiner schwarzen Komödie Arsen und Spitzenhäubchen (1941) gelang ihm sein einziger bleibender Erfolg, der zum „Long-Runner" unter den Broadway-Erfolgstücken wurde und bis heute noch zu den Klassikern des Unterhaltungstheaters zählt. An diesem Triumph hatte sicherlich auch die Verfilmung durch Frank Capra von 1942 großen Anteil, in der Größen wie Raymond Massey, Peter Lorre und Cary Grant mitwirkten.

 

 

Werkseinführung am Tag der offenen Tür 16.09.2018

 

Premiere: 25.09.2018

Regie Sarah Kohrs
Ausstattung Usula Beutler

Regie Sarah Kohrs
Ausstattung Usula Beutler