A Clockwork Orange

Schauspiel nach dem Roman von Anthony Burgess

Alex und seine Teenager-Gang verunsichern die Straßen einer Großstadt. Sie stehlen, prügeln, vergewaltigen und morden. Und das aus purer Lust an der Gewalt. Alex' Eltern stehen ihrem Sohn machtlos gegenüber, seine Verachtung ihnen gegenüber ist grenzenlos. Bei einem der nächtlichen Gewaltexzesse wird Alex jedoch von seiner Bande, den „Droogs", verraten. Er landet im Gefängnis und wird vor Gericht gestellt. Aber nicht nur das: er soll auch an einer neuartigen Therapie teilnehmen, bei der mittels Gehirnwäsche der Kriminelle zu einem guten Bürger konditioniert werden soll. Dafür winkt ihm die Freiheit. Das Experiment über die Grenzen der eigenen Selbstbestimmung nimmt seinen Lauf.

Der britische Schriftsteller Anthony Burgess (1917-1993) verdankt seinen andauernden Ruhm dem Roman A Clockwork Orange aus dem Jahr 1962, der nicht zuletzt durch die Verfilmung von Stanley Kubrick (1971) international bekannt wurde. Das Werk setzt sich mit einer seit der Antike anhaltenden Debatte über die Freiheit des Menschen auseinander, die in Frage steht, wenn der Mensch das Böse wählt. Doch was ist ein Mensch wert, der wie eine Maschine auf das Gute konditioniert und dem dadurch jede Entscheidungsfreiheit zwischen Gut und Böse genommen wurde?

 

Werkseinführung am 23. Januar 2018 um 18:45 Uhr

 

 

Regie Markus Bartl
Ausstattung Philipp Kiefer

Regie Markus Bartl
Ausstattung Philipp Kiefer