Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß

 

Herr von Eisenstein muss für acht Tage ins Gefängnis. Dr. Falke überredet seinen Freund, vor Antritt der Arreststrafe noch einmal ordentlich auf den Putz zu hauen, und nimmt ihn mit auf ein Fest beim Prinzen Orlofsky. Dort trifft Eisenstein, der sich als Marquis Renard ausgibt, zunächst auf sein Dienstmädchen Adele, das sich als angehende Schauspielerin ebenfalls unter die Ballgesellschaft gemischt hat; und schließlich begegnet er einer mysteriösen ungarischen Gräfin, mit der er sogleich einen heftigen Flirt anfängt. In Wahrheit ist die Gräfin niemand anderes als seine Ehefrau Rosalinde. Deren eigener Liebhaber, Alfred, ist unterdessen verhaftet worden, weil er sich als Eisenstein ausgeben musste, um Rosalinde nicht zu kompromittieren, als man ihn bei ihr zu Hause antraf. Kurz: Niemand ist in diesem Verwirrspiel der, für den man ihn hält.


Die ganze Maskerade ist Teil von Dr. Falkes Racheplan an Eisenstein, der ihn einst in einem Fledermauskostüm nach einer durchzechten Faschingsnacht in einem Park zurückgelassen hatte, wo er dem Gespött der Passanten preisgegeben war.


Die Fledermaus (1874) entstand parallel zur ersten großen Finanzkrise und zeichnet das Bild einer Gesellschaft, die den Rausch und das Vergessen zelebriert. Mit Walzer, Polka, leiser Ironie und bitterbösen Scherzen gelang Johann Strauss in Wien mit dieser Operette ein unübertroffenes Meisterwerk. Die Maskenpflicht auf dem Ball macht Die Fledermaus außerdem zum perfekten Stück, um in Corona-Zeiten Theater zu spielen. Rosalinde bringt es auf den Punkt: „Es heischt die gute Sitte, dass
man Masken respektiert!"


Das Landestheater Niederbayern präsentiert die Operette in echt Wienerischer Kaffeehausatmosphäre mit einer Fassung für Klavier und Streichquartett.

 

 

 Premiere am 24.11.2020  AUSVERKAUFT

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Inszenierung Stefan Tilch
Bühne & Kostüme Charles Cusick Smitz & Philipp Ronald Daniels
Choreografie Susanne Prasch
Choreinstudierung Eleni Papakyriakou

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Inszenierung Stefan Tilch
Bühne & Kostüme Charles Cusick Smitz & Philipp Ronald Daniels
Choreografie Susanne Prasch
Choreinstudierung Eleni Papakyriakou