Der Graf von Luxemburg

 

Operette von Franz Lehár

 

Es ist Karnevalszeit in Paris. Der verarmte Graf René genießt das Leben in vollen Zügen. Gerade hat er den letzten Rest seines Vermögens verspielt. Da kommt ihm ein lukratives Angebot des russischen Fürsten Basil Basilowitsch sehr gelegen: Gegen gute Bezahlung soll René eine Schein-ehe mit der Sängerin Angèle Didier eingehen, um diese in den Adelsstand zu erheben. Nach der Scheidung wäre sie dann eine standesgemäße Partie für Basilowitsch. Doch so weit kommt es nicht mehr, denn René, der seine Braut bei der Hochzeit nicht sehen durfte, verliebt sich in genau jene Frau, mit der er bereits verheiratet ist. Nicht Chanel No. 5, sondern Trèfle incarnat heißt der unwiderstehliche Duft, den René nicht vergessen kann. Auf der Suche nach dem kleinen Glück sind derweil auch die Bohèmiens Armand und Juliette, deren Liebesgeschichte viel zum zarten Pariser Flair beiträgt.

Geschichte und Schauplatz dieser Operette muten wie eine Fortsetzung der Die Lustige Witwe und der Csárdásfürstin an. Mit viel Tempo und Witz schuf Franz Lehár mit seinem Graf von Luxemburg abermals ein höchst erfolgreiches Werk, das rauschende Festszenen, gefühlvolle Walzermelodien und flotte Tänze vereint, etwa mit „Bist du's, lachendes Glück?" „Mädel klein, Mädel fein", „Sie geht links, er geht rechts" oder „Polkatänzer, Polkatänzer".

 

Musikalische Leitung Margherita Colombo
Regie Stephen Medcalf
Bühen & Kostüme Cordelia Chisholm
Choreografie Susanne Prasch

Musikalische Leitung Margherita Colombo
Regie Stephen Medcalf
Bühen & Kostüme Cordelia Chisholm
Choreografie Susanne Prasch