Operette

Im weißen Rössl

Operette von Ralph Bernatzky

 

Die Gäste strömen in Scharen ins Salzkammergut, möchten verköstigt und beherbergt werden und das „bitte sehr, bitte gleich". Kellner Leopold behält als einziger den Überblick – ohne ihn funktioniert nichts im „Weißen Rössl". Seine Chefin Josepha Vogelhuber dankt es ihm schlecht und erteilt dem in sie Verliebten eine Abfuhr nach der anderen. Sie hat nämlich nur Augen für Stammgast Dr. Siedler, dem sie wie immer das beste Zimmer reserviert hat. Leopold erlaubt sich einen Spaß und quartiert ebendort, auf der Nr. 4, den Berliner Fabrikanten Wilhelm Giesecke ein, der von seiner Tochter Ottilie einen Erholungsaufenthalt in den Bergen verordnet bekommen hat. Giesecke steckt nämlich in nervenaufreibenden Patentstreitigkeiten (seine Hemdhose ist vorne zu knöpfen) mit der Firma Sülzheimer, die von niemand anderem vertreten wird als dem Rechtsanwalt Siedler. Der Sohn von dessen Mandanten, genannt „der schöne Sigismund" (er knöpft hinten), reist ebenfalls an den Wolfgangsee und verguckt sich in Klärchen, die einsilbige Tochter des reisebegeisterten Professors Hinzelmann.

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