Siegfried - Absage 15.11.22 wegen Erkrankung, Ersatztermin 17.01.23

 

Zweiter Tag des Bühnenfestspiels

Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner

Der dritte Teil der Ring-Tretalogie erzählt "von einem der auszog, das Fürchten zu lernen". Ist Siegfried der von seinem Großvater Wotan einst ersehnte freie Held? Der Göttervater hat seine Identität aufgegeben und durchzieht nun als Wanderer die Welt. Sein Enkel, der Sohn Siegmunds und Sieglindes, soll völlig unabhängig von den Göttern agieren können, was aber für Wotan den letztendlichen Machtverlust bedeuten würde.

 

Der furchtlose Siegfried wächst bei dem Zwerg Mime auf, der über seinen Ziehsohn an den Nibelungenschatz gelangen will. Mit dem brandneu geschmiedeten Schwert Nothung tötet Siegfried den Drachen Fafner. Nachdem er dessen Blut gekostet hat, versteht er auf einmal die Sprache der Vögel. Der Waldvogel weist ihn nicht nur auf den Ring hin und warnt ihn vor der Falschheit Mimes, sondern zeigt ihm auch den Weg zum flammenumtosten Brünnhildenfelsen. Unter den Rufen seines Horns durchschreitet Siegfried mühelos das Feuer, doch plötzlich bekommt er, dieser Mutigste aller Kraftprotze, es mit der Angst zu tun: Denn zum ersten Mal in seinem Leben sieht Siegfried ein weibliches Wesen. Die Erweckung Brünnhildes macht nun auch ihn selbst zum vollständigen menschlichen Wesen.

 

 Siegfried wird oft als da "Scherzo" der Tetralogie bezeichnet, als eine etwas heitere Mischung aus Märchen, Sage und Komödie, mit der sich Wagner der wichtigsten Heldenfigur der deutschen Mythologie widmete. Spielszenen mit liedhaften Gesängen wie dem "Schmiedelied" im ersten Akt finden sich ebenso darin wie naturalistische Klangbilder im "Waldwegen" im zweiten Akt. Der dritte Akt beschließt die Oper mit einem Liebesduett in strahlendem C-Dur.

Premiere am 17.01.2023 um 18:00 Uhr

Einführung im Foyer um 17:15 Uhr

 

 

Die Vorstellung am 15.11.2022 muss leider wegen Erkrankung abgesagt werden.

 

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