Maria Stuarda

Belcanto-Oper von Gaetano Donizetti

 

 

In my end ist my beginning


Seit fast 20 Jahren wartet die inhaftierte Königin von Schottland, Maria Stuart, auf ihr Urteil. Doch Elisabeth I., Königin von England, kann sich nicht durchringen, den Tod ihrer Verwandten zu befehlen. Ein Freispruch kommt noch weniger in Frage, weil Maria dann Ansprüche auf den englischen Thron geltend machen würde. Graf von Leicester, von Elisabeth begehrt aber in die schöne Maria verliebt, versucht zwischen den Kontrahentinnen zu vermitteln, gerät letztlich aber zwischen die Fronten und wird gezwungen, der Hinrichtung Marias zuzusehen.


Donizettis Oper basiert auf Friedrich Schillers Maria Stuart , der sich die persönliche Konfrontation zwischen den beiden Rivalinnen ausdachte, die sich in Wirklichkeit nie begegnet sind. Statt um Gnade zu flehen, sucht Maria die Provokation und beschimpft Elisabeth als „Bastard". Diese Szene bot Donizetti die wirkungsvolle Möglichkeit, zwei Soprane als Königinnen aufeinanderprallen zu lassen. Die Uraufführung von stand allerdings unter keinem guten Stern: Der Legende nach prügelten sich die Kontrahentinnen der Oper auch privat auf der Bühne, die Königin von Neapel wurde während der Generalprobe ohnmächtig, die Primadonna sang die Premiere stimmlich angeschlagen und die Zensur war so unzufrieden, dass die Oper völlig verändert unter anderem Namen herauskommen musste. Erst in den 1950er Jahren wurde Maria Stuarda wiederentdeckt und erfreut sich auch in jüngerer Zeit großer Beliebtheit.


Höhepunkte sind das Duell der Königinnen, die Beichtszene und die fulminante Schlussarie kurz vor Marias Hinrichtung.
Nach dem überwältigenden Erfolg von Anna Bolena steht in diesem Juwel des Belcanto ihre Tochter, Elisabeth I., im Fokus.

In italienischer Sprache mit Übertiteln

 

Premiere:              14.01.2020 mit Einführung um 18:45 Uhr

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie & Ausstattung Kobie van Rensburg

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie & Ausstattung Kobie van Rensburg