Man wird ja nur einmal geboren

Pasticcio der Opern von Albert Lortzing

Ein Best-of der deutschen Spieloper!

 

Albert Lortzing ist der ungekrönte König der deutschen Spieloper, 1801 in Berlin geboren, agierte er als Schauspieler, Sänger, Komponist, Librettist und Dirigent in ganz Deutschland. Lange sah man in ihm den harmlosen Komponisten des Biedermeier, erst in jüngster Zeit schärfte sich das Bild eines höchst politischen Menschen, der in der Restaurationsepoche geschickt die Zensur zu umgehen verstand. Lortzing wird von Freunden und Kollegen als sympathischer und demokratisch gesinnter Zeitgenosse beschrieben, als liebender Ehemann und stolzer Vater und echter "Workaholic". Lortzing arbeitete von früh bis spät, trieb Raubbau an Geist und Körper, und hatte doch oft nicht genug Geld, um seine vielköpfige Familie zu ernähren. Verschuldet und entrkräftet starb er 1851 in Berlin.

 

Da seine Opern heutzutage viel zu selten auf den Spielplänen deutschsprachiger Theater stehen, gibt es in dieser Saison eine Streifzug durch Lortzings berühmteste Werke: Zar und Zimmermann, Der Wildschütz und Der Waffenschmid, das romantische Märchen Undine und die Freiheitsoper Regina. in diesem "Pasticcio" erklingen nicht nur die schönsten Melodien der Opern, sondern soll auch die spannende Lebensgeschite des Albert Lortzing vergegenwärtigt werden. 

 

Vorstellungsdauer: 2 Std. 45 Min, eine Pause

 

Premiere: 16.01.2018

Musikalische Leitung Margherita Colombo
Regie Margit Gilch
Ausstattung Dorothee Schumacher und Lutz Kemper

Musikalische Leitung Margherita Colombo
Regie Margit Gilch
Ausstattung Dorothee Schumacher und Lutz Kemper