Madama Butterfly

Oper von Giacomo Puccini

 

Giacomo Puccinis Oper spielt in Nagasaki zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die junge Geisha Cio-Cio-San, genannt „Butterfly", und der amerikanische Marineleutnant Pinkerton heiraten. Für ihn ist es eine landestypische Ehe auf Zeit, bei der der Mann jederzeit abspringen kann, für sie ist es die große Liebe. Nach wenigen Monaten verlässt Pinkerton seine Frau und kehrt nach Amerika zurück.
Butterfly kriegt in seiner Abwesenheit ein Kind von ihm und wartet tagtäglich auf seine Rückkehr. Eines Tages kommt Pinkerton tatsächlich zurück nach Japan, allerdings in Begleitung seiner neuen amerikanischen Ehefrau und nur, um das Kind in seine Heimat fortzunehmen – für Butterfly ein furchtbarer Schock und eine tiefe Demütigung. Als sie begreift, dass sie keine gemeinsame Zukunft mit Pinkerton mehr hat, geht sie zum Äußersten.


Puccini begegnete der teilweise autobiografischen Geschichte erstmals auf der Londoner Theaterbühne.
Seine rudimentären Englischkenntnisse ließen ihn zwar nur einen Bruchteil der Dialoge verstehen, doch erschloss sich ihm die Handlung auf der Gefühlsebene. Das Schicksal der unglücklich liebenden Japanerin bewegte ihn tief, und so machte er sich nach den Erfolgen von La Bohème und Tosca an die Arbeit einer neuen Oper, seiner „tragedia giapponese". Mit großem Einfühlungsvermögen zeichnet er das Portrait einer bedingungslos liebenden Frau zwischen Traum und Sehnsucht, Hoffnung und Enttäuschung, Liebe und Verzweiflung. Zeitlebens hat Puccini Madama Butterfly als sein liebstes und auch bestes Werk bezeichnet. Seiner Klangphantasie waren bei der Synthese von italienischem Melos und exotischem Milieu keine Grenzen gesetzt.


Bis die Niederbayerische Philharmonie wieder in voller Stärke im Orchestergraben Platz nehmen darf, planen wir eine spektakuläre Transkription der Partitur für zwei Synthesizer.

In italienischer Sprache mit Übertiteln

 

Premiere:                 26.01.2021

 

 

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie & Choreograpfie Amir Hosseinpur & Jonathan Lunn
Ausstattung Andrea Hölzl

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie & Choreograpfie Amir Hosseinpur & Jonathan Lunn
Ausstattung Andrea Hölzl