Der Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

 

Das Reich der Königin der Nacht und die von Weisheit erleuchtete Welt Sarastros sind einander feindlich gesinnt. Sympathisiert der Prinz Tamino anfangs noch mit der Königin, die um ihre gefangen genommene Tochter Pamina bangt, so zieht ihn nach und nach die Welt Sarastros in seinen Bann. Die klaren Unterscheidungen zwischen Gut und Böse verwischen im Verlauf der Oper immer mehr. Mal sind es die drei Damen, mal drei Knaben, die Tamino und seinem Begleiter Papageno die Richtung vorgeben wollen.

 

Der Held durchläuft schließlich den Initiationsritus der eingeweihten Priesterschaft und gewinnt durch die ihm auferlegten Prüfungen spirituelle Reife. Nach erfolgreich absolvierter Feuer- und Wasserprobe darf Tamino schließlich mit Pamina glücklich werden.


Die Zauberflöte war 1791 als Singspiel für ein Wiener Vororttheater konzipiert worden, heute ist es die
berühmteste Oper der Welt. Die märchenhafte Geschichte fasziniert Kinder und Erwachsene, Opernneulinge und Opernkenner gleichermaßen. Der Zuschauer verliebt sich mit Tamino in Paminas Bildnis, ist voll gespannter Erwartung, wenn die Königin der Nacht in „Der Hölle Rache" ihre Spitzentöne hervorstößt, lauscht der wohltönend tiefen Stimme Sarastros und sympathisiert mit dem Vogelfänger Papageno, der sich nach einem guten Essen und einer Gefährtin sehnt.


Der Straubinger Theatermann Emanuel Schikaneder schrieb eine humor- und phantasievolle Geschichte, die Mozart mit einer Musik veredelte, in der hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge zu edler Einfachheit verschmelzen. Die titelgebende Zauberflöte ist ein Verweis auf die machtvolle Verführungskunst, die nur die Musik auszuüben imstande ist.

 

 

In italienischer Sprache mit Übertiteln

 

Premiere:                  22.12.2020

 

 

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie Christina Piegger
Ausstattung Iris Jedamski

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie Christina Piegger
Ausstattung Iris Jedamski