Die Walküre

 

Musikdrama von Richad Wagner

 

Nur eines will ich noch: Das Ende!

Es ist Krieg. Göttervater Wotan hat mehrere Walküren gezeugt, deren Aufgabe darin besteht, möglichst viele tödliche Schlachten herbeizuführen, um danach die gefallenen Helden für Wotans Heer nach Walhall zu führen. Doch um endgültig vor Alberich sicher zu sein, muss Wotan den Ring zurückerlangen. Seine Hoffnung ruht auf seinem Sohn Siegmund. Der verliebt sich in seine Zwillingsschwester Sieglinde, die wiederum mit Hunding verheiratet ist, und schwängert sie. Wotans Frau Fricka, die Hüterin der Ehe, zwingt Wotan nicht nur, seine Unterstützung für Siegmund im Duell mit Hunding zurückzuziehen, sondern sogar Siegmund töten zu lassen. Die älteste der Walküren, Wotans Lieblingstochter Brünnhilde, widersetzt sich aber der Anweisung, so dass Wotan selbst eingreifen, seinen Sohn umbringen und anschließend Brünnhilde hart bestrafen muss. Er versetzt sie auf einem Felsen in Schlaf, wo sie dann demjenigen, der sie findet, gehören muss. Um die Strafe abzumildern, legt er zuletzt einen Ring aus Feuer um Brünnhilde, so dass es nur einem wahren Helden bestimmt sein wird, zu ihr durchzudringen...

 

Am Ende der Walküre ist Wotan grandios gescheitert, verstrickt in Widersprüche und gefangen in seinen eigenen Gesetzen und Verträgen. Es wird noch eine Generation dauern, bis mit Siegmunds und Sieglindes Sohn Siegfried wirklich ein unabhängiger Held herangewachsen ist, der möglicherweise doch noch Wotans Pläne verwirklichen kann.
In der Walküre reihen sich die musikalischen Höhepunkte aneinander: Die klangvollen Winterstürme Siegmunds, die feierlich-dramatische Todesverkündigung Brünnhildes, der berühmte Walkürenritt sowie Wotans berührender Abschied mit Feuerzauber.

In deutscher Sprache mit Übertiteln

 

Premiere:                    24.03.2020 mit Einführung um 17:15 Uhr

 

 

 

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie Stefan Tilch
Bühne Karlheinz Beer
Kostüme Ursula Beutler
Choreografie Susanne Prasch
Video Florian Rödl

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie Stefan Tilch
Bühne Karlheinz Beer
Kostüme Ursula Beutler
Choreografie Susanne Prasch
Video Florian Rödl