Der Rosenkavalier

 

Komödie für Musik von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss

 

Wir werden alle immer älter. Frauen trifft das Alter meist noch etwas härter als die Männer. Mit den ersten Falten wächst auch die Angst, in der Liebe bald das Feld räumen zu müssen, um jüngeren Konkurrentinnen Platz zu machen.

Das befürchtet auch die Feldmarschallin, die eine heiße Affäre mit dem blutjungen Grafen Octavian angefangen hat und von diesem abgöttisch geliebt wird. Doch – wie lange noch? Gerade haben sie eine stürmische Liebesnacht verbracht, da stört auch schon der Vetter Ochs von Lerchenau die traute Zweisamkeit des heimlichen Paares, der wie ein Elefant im Porzellanladen in ihrem Schlafgemach einfällt. Der verarmte Baron Ochs, der zwar einiges von seinem Vermögen, doch wenig von seinem Selbstbewusstsein eingebüßt hat, verkündet seine bevorstehende Hochzeit mit der jungen Adeligen Sophie aus reicher Familie. Die Heiratspläne halten ihn jedoch nicht davon ab, dem Zimmermädchen Mariandl nachzustellen, das in Wirklichkeit niemand anderes als der verkleidete Octavian ist, der sich zeitgleich als Rosenkavalier in Sophie verliebt.

Der Rosenkavalier (1911) ist eine melancholische Komödie, die als beliebteste deutschsprachige Oper des 20. Jahrhunderts gilt. Die altwienerische Kunstsprache Hugo von Hofmannsthal im Zusammenspiel mit der sinnlichen Musik von Richard Strauss lässt die feine Gesellschaft im barocken Wien Maria Theresias noch einmal lebendig werden. Das Publikum darf sich auf die international gefeierte Sopranistin Juliane Banse in der Rolle der Marschallin freuen.

 

Werkseinführung 9. Januar 2018 um 17:15 Uhr

Musikalische Leitung & Regiekonzept Basil H. E. Coleman
Regie Tefan Tilch
Bühne Karlheinz Beer
Kostüme Iris Jedamski

Musikalische Leitung & Regiekonzept Basil H. E. Coleman
Regie Tefan Tilch
Bühne Karlheinz Beer
Kostüme Iris Jedamski