Der Freischütz

Romantische Oper von Carl Maria von Weber

 

Sechs treffen,

aber die Siebente gehört dem Bösen!

 

Hinein in die Wolfsschlucht zum Freikugeln gießen! Sechs treffen ins Schwarze, die Siebte lenkt der Teufel! Weil der Jägerbursche Max, eigentlich ein treffsicherer Schütze, gerade eine Pechsträhne hat, vertraut er dem zwielichtigen Kasper, der vorgibt, ihm beim traditionellen Probeschießen helfen zu wollen. Das nämlich muss Max gewinnen, wenn er seine geliebte Agathe heiraten will. Schwiegervater Kuno hat ihm überdies die Försterei in Aussicht gestellt. Max steht also stark unter Druck. Agathe plagen bereits düstere Vorahnungen, die auch ihre Freundin Ännchen nicht zerstreuen kann...


Weber schuf die romantische Oper schlechthin, vereinte die Folklore der Jägersleute mit der Nachtschwärze der Epoche. Der Freischütz gilt auch als Prototyp einer genuin deutschen Oper und als Wegbereiter für das Werk Wagners. Eine Hauptrolle spielt der Wald, der für das Volkstümlich-Urwüchsige genauso steht wie für das Gespenstisch-Schauerliche. Die Anziehungskraft des Verbotenen, Morbiden, Geheimnisvollen spiegelt sich im Interesse am eigenen Innenleben, am Leuchten in seelische Abgründe. Weber bringt in seiner Oper beides in eindrucksvoller Manier zum Klingen: das brodelnde Feuer der Außen- und der Innenwelt. Die geographische Nähe zum Böhmischen Wald, in dem die Oper angesiedelt ist, lässt sie zum idealen Schauplatz bei den Burgenfestspielen Niederbayern werden, wenn die berühmten Brautjungfern- und Schützenchöre erklingen und es „Durch die Wälder, durch die Auen" geht.

In italienischer Sprache mit Übertiteln

 

Premiere:                   14.07.2020 mit Einführung um 18:45 Uhr

 

 

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie Johannes Reitmeier
Ausstattung Michael D. Zimmermann

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie Johannes Reitmeier
Ausstattung Michael D. Zimmermann