Das Rheingold

 Musikdrama von Richard Wagner

 

Wandel und Wechsel liebt, wer lebt...

Nach der überregional gefeierten Aufführung von Tristan und Isolde 2015, die Niederbayern in ein wahres Wagner-Fieber versetzte, wird ab 2019 Richard Wagners weltumspannendes Hauptwerk Der Ring des Nibelungen in vier aufeinander folgenden Jahren aufgeführt. Allein der regionale Bezug – das ursprüngliche Nibelungenlied soll aus Passau stammen – ist Anlass genug.

 

Der Ring erzählt von Menschen, die sich zu Göttern aufschwingen, und von Göttern, die auf sehr menschliche Weise scheitern. Den Anfang macht die kürzeste der vier Opern: Das Rheingold. Die Magie der unberührten Natur des Rheins im berühmten Es-Dur-Vorspiel währt nicht lange. Geld oder Liebe – vor dieser schwierigen Wahl steht der Nibelung Alberich, als ihn die drei Rheintöchter verspotten. Wer gleich beides will, braucht Macht, am besten uneingeschränkte. Wäre es nicht schön, wenn ein goldener Ring diese Macht garantierte, ja gleich die ganze Weltherrschaft inklusive? Da ihm ohnehin niemand freiwillig Lust und Liebe schenken mag, entscheidet Alberich sich für den Raub des mystischen Goldes, aus dem er einen Reif schmiedet – den Ring des Nibelungen – und damit den Untergang einer ganzen Welt in Gang setzt.

 

Göttervater Wotan hat derweil bei den Riesen Fasolt und Fafner eine schicke Götterburg in Auftrag gegeben, ohne deren Finanzierung sicherzustellen – bei einem so umfangreichen Bauvorhaben kann das nichts Gutes bedeuten. In unheilvoller Verknüpfung beider Geschichten – Wotan beansprucht die Weltherrschaft für sich und raubt Alberich den Ring, verliert ihn aber an die Riesen – werden die Weichen für den Fortlauf des Epos gestellt, das über Generationen hinweg Aufstieg und Fall der Mächtigen zeigt, Fragen nach Recht und Gesetz stellt und die Charaktere zwischen Gier und Liebe zerreißt.

In deutscher Sprache mit Übertiteln

 

Premiere: 30.04.2019

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie Stefan Tilch
Bühne Karlheinz Beer
Kostüme Ursula Beutler

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman
Regie Stefan Tilch
Bühne Karlheinz Beer
Kostüme Ursula Beutler